Dienstag, 17. Januar 2017

Warum verdienen Solounternehmer häufig wenig oder gehen pleite?









Der nachfolgende Beitrag ist von dem Mental-Coach Thomas Schlechter. Viele seiner Ideen und Darstellungen finden sich auch in Nachfolgefällen wieder oder berühren die Gedanken eines potentiellen Nachfolgers, der sich fragt, habe ich ein ausreichendes Selbstbewusstsein?




Warum verdienen Solounternehmer häufig wenig oder gehen pleite?


Solounternehmer mit schwachem Selbstbewusstsein verkaufen
sich unter Wert. Schon im Gespräch um einen Auftrag machen sie sich, 
ihr Angebot und ihre Honorare klein. Wenn der Kunde
zudem selbstbewusst auftritt, ziehen sie sich fast zur Gänze
in ihr Mauseloch zurück. In den Schlüsselmomenten ihrer Präsentation
zögern sie. Sie versagen und erhalten keinen Auftrag.
Kennst du das auch?
Unternehmer mit geringem Selbstbewusstsein glauben
nicht an sich und noch weniger daran, dass jemand anders
dies tun könnte. Meist arbeiten sie auch nicht an ihrem
mangelnden Selbstbewusstsein. Denn sie können sich
nicht vorstellen, dass dies zu ändern wäre. Ihre erste
falsche Grundannahme lautet: Selbstbewusste Menschen
sind so auf die Welt gekommen und nur sie können erfolgreich
sein. Deshalb probieren sie erst gar nicht, an der eigenen
Selbstsicherheit zu arbeiten. Das ist ein riesiger Fehler, 
denn jeder kann mental stark werden und sein Selbstbewusstsein 
aufbauen.
In einer zweiten falschen Grundannahme gehen sie davon aus, 
dass sie mit mehr Fachwissen bessere Honorare verlangen können. 
Sie besuchen Kurse, um ihre fachliche Qualifikation zu verbessern. 
Doch noch mehr Fachwissen macht für sie keinen Sinn, weil ihr 
schwaches Selbstbewusstsein sie einbremst. Trotz ihrer 
enormen Kenntnisse
knicken sie in Präsentationen und Verhandlungen wieder ein.
Das Thema Selbstbewusstsein ist für viele Menschen mit 
Angst besetzt. Darum wollen sie sich nicht damit befassen. 
Oft steht dahinter die Befürchtung, sich mit sich selbst 
auseinanderzusetzen und womöglich die dunklen Stellen der Vergangenheit aufzuwühlen. So stecken sie richtig fest.
Das Fundament für beruflichen Erfolg baut auf ein starkes Selbstvertrauen. 
Du kennst bestimmt Menschen, die selbstbewusst auftreten und damit 
erfolgreich sind. Haben sie dich beeindruckt? Sicher. Doch du kannst 
das auch. Selbstbewusstsein ist eben nicht in die Wiege gelegt. 
Es entsteht durch deine Gedanken über dich, deine Gefühle zu 
dir und dein Wissen um deine Fähigkeiten. Du bist das, was du 
über dich selbst glaubst. Wenn du voller Zweifel, Unsicherheiten 
und negativer Glaubenssätze bist, präsentierst du dich schwach 
und schwankend. Glaube an dich und deine Fähigkeiten! 
Du bist einzigartig und niemand sonst hat deine Erfahrung 
und deine Begabungen. Wenn du nicht an dich glaubst, 
wie soll es dann jemand anders tun?

Autor des Beitrags:
Thomas Schlechter, der führende Experte für Bestform und mentale Stärke.

Mehr zum Thema erfahren Sie in seinem aktuellen Buch:
100% Bestform im Business



Jetzt auch als E-Book erhältlich.



Nächster Beritrag  von Cornelia Borisch zum Thema Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Mann und Frau im Beruf.

Bis zum nächsten Mal.
Bernd Nielsen 
der Nachfolgeaufklärer

Bereich mit Anhängen

Donnerstag, 12. Januar 2017

Darstellung Aufgabe Nachfolgeaufklärer meine Mission






Darstellung Aufgabe Nachfolgeaufklärer


Ich werde vielfach gefragt, was ein Nachfolgeaufklärer macht oder ich stelle fest, dass es durchaus Unverständnis oder Missverständnisse zu meiner Tätigkeit gibt.

Außenstehende legen die Betonung auf Nachfolge und sehen die lange Zeit, die es noch dauert bis eine geplante Nachfolge eintritt. Das ist ihnen noch zu lange und so beschließen sie nichts zu tun.

Ich sehe das anders. Ich möchte auf die Folgen aufmerksam machen. Was sind diese Folgen? Vereinfacht ausgedrückt geht es darum:

nach Beendigung der unternehmerischen Tätigkeit hat der Unternehmer kein Unternehmen mehr und letztlich auch keine Einnahmen aus der aktiven unternehmerischen Betätigung.
Also benötigt er alternative Einnahmen, z.B. aus der Veräußerung oder Überlassung seines Unternehmens oder er hat rechtzeitig ein anderes Vermögen aufgebaut aus dem er jetzt Einnahmen bezieht.

Es geht also um die Frage wie und wovon will der Unternehmer nach Beendigung seiner unternehmerischen Tätigkeit leben und welche Beeinflussungen sind zu erwarten?
Daraus folgen nachstehende Aufgaben:
Will der Unternehmer und  vor allem wie kann kann der Unternehmer sein Unternehmen übertragbar machen?
Wie baut der Unternehmer (rechtzeitig) ein alternatives Vermögen auf?

Zu unterscheiden sind

die geplante Nachfolge
die ungeplante Nachfolge (z.B. durch Krankheit oder Tod)

Geplante Nachfolge

Meistens bezieht sich eine geplante Nachfolge auf einen Termin in weiter Zukunft.
Für die Zukunft ist zu klären ob das Unternehmen Chancen hat am Markt zu existieren, wer als Nachfolger in Frage kommt und welche Schritte zu unternehmen sind.
Weiterhin spielt es eine Rolle, ob ein Veräußerungserlös möglich und notwendig ist und welche Einnahmen der Unternehmer später aus nichtunternehmerischen Einkünften erzielen kann.

 Die Voraussetzungen für eine Übergabe und Weiterführung des Unternehmens sind vielleicht jetzt noch nicht gegeben, sondern treten erst zum Übergabezeitpunkt ein. Das bedeutet, dass das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht weitergeführt werden kann, zumindest nicht ohne große Vermögensverluste.

Ungeplante Nachfolge (z.B. durch Krankheit oder Tod)

Das Unternehmen wäre also im Falle eines Todes oder Krankheit des Unternehmers nicht gesichert. Daher sind also jetzt Vorkehrungen zu treffen um das Unternehmen aber auch die Familie des Unternehmers vor Vermögensverlusten und Einkommenseinbußen zu schützen.
Dazu gehört auch sich Gedanken über die gesetzliche Erbfolge zu machen oder durch Testament seine eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Ebenso ist die Frage zu stellen, kann das Unternehmen durch die voraussichtlichen Erben weitergeführt werden oder nicht? Sind die Erben von der Kompetenz und der Befähigung in der Lage das Unternehmen weiterzuführen? Weitere Fragen können mögliche finanzielle Belastungen und Vermgögensverluste sein.

Folgen

Dem Unternehmer stellt sich die Frage, wenn er das Unternehmen nicht weitergeben will, welchen Wert er damit aufgibt. Das Unternehmen hat bisher immer ausreichende Gewinne erzielt. Durch den Beschluss des Unternehmers sein Unternehmen nicht weiterzuführen sondern aufzugeben, vernichtet er auch diesen Wert. Das kann der finanzielle Wert des Unternehmens sein, es können aber auch immaterielle Werte wie Kundenzufriedenheit etc gemeint sein.

Wenn der Unternehmer sein Unternehmen  nicht aufgeben will, kommt die nächste Frage, wie kann und will der Unternehmer sein Unternehmen übertragbar gestalten? Und wenn das geschafft ist, zu welchem Wert und wie überträgt er sein Unternehmen?

Gestaltungen

Übertragbar ist ein Unternehmen immer dann, wenn es ohne den bisherigen Inhaber mit alten oder neuen Produkten und Dienstleistungen weitergeführt werden kann.
Wann fängt der Unternehmer mit der Ausgestaltung seines Unternehmens als weiterzuführenden Betrieb an? Da immer auch von einer ungeplanten Nachfolge auszugehen ist, ist sofort mit Gründung des Unternehmens oder bei einer Nachfolge bei Übernahme des Unternehmens mit Überlegungen und Gestaltungen zur Nachfolge anzufangen.
Dazu gehören nicht nur Unternehmensorganisation, sondern auch welche Aufgaben  der Unternehmer im Unternehmen übernimmt. Denn erledigt der Unternehmer auch Managementaufgaben oder Aufgaben z.B. im Bereich Vertrieb, Personalwesen oder in der Verwaltung, so müssen diese Aufgaben  bei einer Nachfolge auch ersetzt werden. Darüber hinaus kann es aber auch im Bereich Weitergabe an Wissen oder KnowHow Probleme geben.
Dies ist von vorneherein zu bedenken.

Meiner Meinung nach kann nie früh damit begonnen werden,, sein Unternehmen veräußerbar zu gestalten oder mit dem Aufbau eines Vermögens zu beginnen.

Im übrigen, wissen Sie denn ob Sie nicht durch äußere Umstände gezwungen sind, Ihr Unternehmen aufzugeben?




Bernd Nielsen 
der Nachfolgeaufklärer
040/69641589
01577/5261374

Sonntag, 1. Januar 2017